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Foto: Margot Scheffold


Foto:
© Fotostudio Anke Hahn, München

Margot Scheffold

Margot Antony ; Margot Antony-Scheffold
Bad Neustadt/Saale ()

Pseudonyme: may ; MS

Margot Scheffold wuchs in Franken auf. Sie studierte ab 1984 Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Romanistik und Islamwissenschaften an der Universität Erlangen und Hispanistik, Arabistik und Germanistik an der Universität Bamberg, wo sie 1995 im Fach Arabistik promovierte. Sie erwarb Übersetzerdiplome für Spanisch und Arabisch in Granada (1988-89) und Kairo (1991) und hielt sich 1990 für einen Studienaufenthalt in Buenos Aires auf. 1997 machte sie einen Fachhochschul-Abschluss in Online-Marketing und Kommunikationsmanagement. Anschließend arbeitete Margot Scheffold zunächst als freie Mitarbeiterin beim Haus der Kulturen der Welt in Berlin und als Textchefin bei einer Internet-Agentur in Nürnberg. 1998 wurde sie Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk in München, von 2002 bis 2005 war sie dort Leitende Redakteurin in der Online-Redaktion. 2005 zog sie nach Luxemburg. Nach einem Posten als Chefredakteurin des Horesca Magazins war sie 2007-2009 Autorin und freie Journalistin, u. a. beim Tageblatt, und ist jetzt beim Lëtzebuerger Journal: von 2009 bis August 2011 in der Kulturredaktion, seither zuständig für die Rubrik Uechter d’Land. M. S. veröffentlichte Artikel und Beiträge in Frankfurter Allgemeine Zeitung, LiteraturNachrichten Afrika-Asien-Lateinamerika, Papyrus Magazin (Kairo), Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Zeitschrift für Kulturaustausch, Horesca Magazine, Tageblatt und Lëtzebuerger Journal. Im Jahr 1983 erhielt sie den Kurzgeschichtenpreis der Stadt Nürnberg.

Margot Scheffold übersetzte aus dem Französischen, Spanischen und Arabischen und publizierte Beiträge und Lexikonartikel zur arabischen Literatur und Kultur, u.a. in Kindlers Neues Literaturlexikon (München 1998). Sie veröffentlichte die Studien Doppelte Heimat? Zur literarischen Produktion arabischsprachiger Immigranten in Argentinien (Berlin 1993) und Authentisch arabisch und dennoch modern? Zaki Nagib Mahmuds kulturtheoretische Essayistik als Beitrag zum euro-arabischen Dialog (Berlin 1996).

Seit 2001 schreibt Margot Scheffold Bücher für Kinder und Jugendliche, die sich an unterschiedliche Altersstufen ab dem Erstlesealter wenden. Ostergeschichten, Internetgeschichten und Prinzessinnengeschichten knüpfen thematisch teilweise an ihre Aufenthalte in der ibero-amerikanischen Welt und in Ägypten sowie ihren akademischen und beruflichen Hintergrund in Arabistik und Internetpublikation an. Die meisten ihrer Bücher sind zu Reihen zusammengefasst. In der neunbändigen Reihe Tierärztin Tilly Tierlieb steht, neben der titelgebenden Figur und deren Freunden, in jedem Band eine andere Tierart im Mittelpunkt. Vor allem an Mädchen wenden sich die Erzählungen der Reihe um den Glücksengel Gwendolin, der Kindern in kritischen Entwicklungssituationen weiterhilft, sowie die Internatsgeschichten um die KessCats, eine Gruppe selbstbewusster und abenteuerlustiger Mädchen. Margot Scheffold schrieb ebenfalls die Jugendromane Kims Feuerwerk der Gefühle, Sommer, Gangs und Rock it! nach Drehbüchern zu Filmen für Jugendliche. 2012 veröffentlichte sie das Buch zum Film Hanni & Nanni 2 nach dem Jugendbuch-Klassiker von Enid Blyton. Die Bücher behandeln Themen wie Liebe, Außenseitertum, Loyalität, Mut und Selbstfindung. Sommer stand 2008 mehrere Wochen auf der Bestsellerliste des Magazins Focus.

Margot Scheffolds Bücher erlebten oft mehrere Auflagen und wurden u.a. ins Italienische, Norwegische, Holländische, Hebräische und Chinesische übersetzt. Einzelne Erzählungen wurden in deutsche Schul- und Lesebücher aufgenommen und erschienen in den Sammelbänden Das Weihnachtsschwein (Frankfurt/M. 2003), Die besten Erstlesegeschichten für Mädchen (o.O. 2008), 24 Lesepiraten Geschichten zum Advent (Bindlach 2008), Das große Buch der Leselöwen (Bindlach 2008), Das große Buch der Lesepiraten (Bindlach 2008), Silberschwert und Elfenzauber (Bindlach 2008) und Lesepiraten Doppelband Prinzessinnengeschichten / Feengeschichten (Bindlach 2009). Margot Scheffold schrieb ebenfalls Hörgeschichten für das Radio des Bayerischen Rundfunks.

Dieser Artikel wurde verfasst von Pierre Marson

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Horesca. Magazine des hôteliers, restaurateurs et cafetiers du Gd.-Dûché de Luxembourg
    Verwendete Namen
    Margot Scheffold
  • Titel der Zeitschriften
    Lëtzebuerger Journal / Letzeburger Journal / Journal / LJ. Politik, Finanzen a Gesellschaft
    Verwendete Namen
    may
    Margot Scheffold
  • Titel der Zeitschriften
    Tageblatt / Escher Tageblatt = Journal d'Esch. Zeitung fir Lëtzebuerg
    Verwendete Namen
    may
    Margot Scheffold
Zitiernachweis:
Marson, Pierre: Margot Scheffold. Unter: , aktualisiert am 11.03.2014, zuletzt eingesehen am .