Frédéric Frenay

Birkesdorf ()


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Frédéric Frenay
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Frédéric Frenay ist der Sohn eines belgischen Vaters und einer deutschen Mutter. Nach der Realschule in Köln studierte er Psychologie an der Universität Liège. 1995 ließ er sich in Luxemburg als Psychologe nieder und machte zugleich eine Ausbildung in Schauspielkunst, Sprechtraining und Improvisation am Konservatorium in Luxemburg. Seit 2001 ist er hauptberuflich Schauspieler, seit 2002 auch Regisseur. Frédéric Frenay spielt verschiedene Rollen in französisch-, deutsch- und englischsprachigen Theaterstücken, hauptsächlich im Théâtre du Centaure und im Théâtre des Capucins in Luxemburg sowie am Westfälischen Landestheater. 2009 spielte er die Rolle von Dicks in der Collage Schold & Schäin von Claude Mangen. Er war auch in zwei Kurzfilmen von Jean-Paul Frenay und im Film Le troisème oeil von Christophe Fraipont zu sehen.

Frédéric Frenay setzt sich für das experimentelle Theater in Luxemburg ein. 1998 gründete er mit Alain Holtgen, Daniel Plier und Valérie Bodson die Ligue d'improvisation luxembourgeoise, die monatlich improvisierte Schauspiele im Café-théâtre L'Inouï in Redingen/Attert aufführt.

Frédéric Frenay schrieb drei Theaterstücke, in denen er mit den Mitteln des absurden Theaters den Menschen in der Konfrontation mit Tod, Gewalt und Einsamkeit beschreibt. Kommunikationsschwierigkeiten in der Gesellschaft spielen eine wichtige Rolle in seinem Werk.

Sandra Schmit

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Prurit. Les seins de ma mere. Duende - Messer
Frédéric Frenay [Autor(in)]
2001
FRE
2001

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Josée Hansen
2000 Portrait: Grain de folie. In: d'Lëtzebuerger Land 05.05.2000. p. 23
Sam Kintziger-Konsbrück
2002 Histoires souvent macabres. In: WOXX 01.03.2002
Zuletzt geändert 21.03.2019