Cyril Welch

Los Angeles, CA ()


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Cyril Welch (07-2012)
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Cyril Welch besuchte die Barton School for Boys in Topanga Canyon (Ca, USA), das Institut auf dem Rosenberg in Sankt Gallen (Schweiz) und das Voralpinische Knaben-Institut „Montana“ in Zug (Schweiz). Nach dem Umzug mit der Familie in die USA besuchte er die Emerson Junior High School, ab 1955 die University High School und schließlich die Hamilton High School in Los Angeles. Sein Studium absolvierte Cyril Welch am Santa Monica College, an der Universität von Montana und an der Penn State University, wo er im Juni 1964 mit einem Ph.D. in Philosophie abschloss. Anschließend unterrichtete er Philosophie am East Carolina College (Greenville, USA), am Antioch College (Yellow Springs, Ohio, USA) und, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004, an der kanadischen Mount Allison University (Sackville, New Brunswick). Cyril Welch ist der Ehemann von Liliane Welch. Er hat die luxemburgische Staatsangehörigkeit angenommen und lebt auch nach dem Tod seiner Frau abwechselnd in Sackville und in Hesperingen.

Cyril Welch veröffentlichte während seiner langjährigen akademischen Tätigkeit eine Reihe von philosophischen und literaturwissenschaftlichen Arbeiten: The Sense of Language (1973), Emergence: Baudelaire, Mallarmé, Rimbaud (1973, mit Liliane Welch), Address: Rimbaud, Mallarmé, Butor (1979, mit Liliane Welch), The Art of Art Works (1982), Linguistic Responsibility (1988), Contemplative Logic (1999) und Reading, Talking, Writing: 12 Essays in Philosophy (2004). Darüber hinaus schrieb er Beiträge für Man and World, Philosophy and Rhetoric sowie Cahiers de Philosophie der Université du Luxembourg.

Bei dem Prosatext Acknowledgments handelt es sich um eine Reflexion der Lebenserinnerungen des Autors, wobei die drei Lebensetappen der Kindheit in den USA und in der Schweiz, der Begegnung mit dem Philosophen Henry Bugbee und die Verbindung mit Liliane Welch strukturgebend sind. Dabei erzählt Cyril Welch, welche Erlebnisse, Begegnungen und intellektuelle Einflüsse prägend auf sein und auf das Leben seiner Ehefrau Liliane gewirkt haben.

Unter dem Titel Laocius. On Paths & Powers legt Cyril Welch 2019 eine kommentierte englische Fassung des chinesischen Klassikers Thao Te Ching von Laozi vor, ein Werk das ebenfalls zeitgleich von Serge Tonnar ins Luxemburgische übertragen wurde. Der Band enthält auch den chinesischen Text und eine DVD mit den gesammelten Werken von Cyril Welch.

Pascal Seil

Werke

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Emergence. Baudelaire, Mallarmé, Rimbaud
Cyril Welch [Autor(in)]
Liliane Welch [Autor(in)]
1973
ENG
1973
Address. Rimbaud, Mallarmé, Butor
Cyril Welch [Autor(in)]
Liliane Welch [Autor(in)]
1979
ENG
1979
Acknowledgments
Cyril Welch [Autor(in)]
2009
ENG
2009

Eigene Übersetzungen und Adaptationen

Titel Jahr Sprache Genres yearsort
Laocius. On Paths & Powers. 81 meditations on leadership
Laozi [Autor(in)]
Cyril Welch [Übersetzer(in)]
2019
CHI ENG
Sonstiges > Philosophie
2019
Zuletzt geändert 12.03.2020