Fanny de Wael

Pseud.: F.W.

Luxemburg - Luxemburg-Clausen


Foto: Fanny de Wael
Totenbild von 1946

Fanny de Wael unterrichtete an der Haushaltsschule auf Verlorenkost. 1930 erlangte sie in Perugia ein Diplom zum Unterrichten von Italienisch als Fremdsprache, was ihr ermöglichte, in den 1930er Jahren italienische Sprachkurse am Lycée de jeunes filles in Esch/Alzette und in Luxemburg sowie Abendkurse für die Amitiés Italo-luxembourgeoises zu leiten.

Die grosse Not ist ein Märchen um ein ausgestoßenes, erblindetes Königskind, dem nach einer leidvollen Prüfung Erlösung widerfährt. Fanny de Wael thematisiert den Rückzug in eine Idylle, verknüpft das Sitten- mit dem Naturgesetz und integriert die Allegorien und das Wunderbare in den Alltag. Der Text war vorab in der Revue luxembourgeoise abgedruckt worden. Fanny de Wael engagierte sich im Vorstand des hautpstädtischen Kinderhorts "Crèche de Luxembourg" und wirkte mit an Aktionen zu dessen Unterstützung, wie etwa der Aufführung des Märchenspiels für Kinder Komm mit in das Reich der Träume (1916 ). 1939 betätigte sie sich auch als Fotografin, auch die Portraits der großherzoglihen Familie wurden für die Finanzierung des Kinderhortes verkauft.

Claude D. Conter / Ludivine Jehin

Mitarbeit bei Zeitungen

Titel der Zeitung Benutzte Namen
Revue Luxembourgeoise. (publiée par l'Université Populaire de Luxembourg)
F.W.

Sekundärliteratur in Auswahl (Autor & Gesamtwerk)

Autor Jahr Info
Unbekannt
1916 "Komm mit in das reicher Träume". In: Luxemburger Wort 29.06.1916, S. 4
Benito Gallo
1987 Les Italiens au Grand-Duché de Luxembourg. Un siècle d'histoire et de chroniques sur l'immigration italienne
Josiane Weber
2013 Familien der Oberschicht in Luxemburg. Elitenbildung und Lebenswelten 1850-1900

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ANLux: FD 027/2564 (Carte postale)
Zuletzt geändert 12.08.2020