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Foto: Anne Schmitt


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© Collection CNL

Anne Schmitt

Luxemburg

Pseudonyme: att

Anne Schmitt besuchte das Lycée de jeunes filles und das Lycée technique des arts et métiers in Luxemburg. Sie machte eine Ausbildung als Möbelrestauratorin, u. a. an der Scuola di Restauro della Provincia di Firenze. Sie arbeitet als Journalistin und schreibt regelmäßig Literatur-, Kunst-, Tanz- und Theaterkritiken für d'Lëtzebuerger Land, Tageblatt, WOXX, Galerie, Luxemburger Wort, Ons Stad und Les Cahiers luxembourgeois, gelegentlich auch für Radio 100,7 und RTL Fernsehen.

Anne Schmitt war zudem Regisseurin und/oder Produzentin der Tanztheaterstücke Le Spleen des potiches (2001) und Mi-Sûre, Mi-Moselle, das 1994 mit dem Prix Kaléidoscope der Europäischen Gemeinschaft ausgezeichnet wurde. Sie führte Regie bei den Kinderkonzerten mit Tanzeinlagen Retour de Jungle (1996), Machen Sie Spass (1997), Der Feuervogel (1999) und Wann d'Orange bluddeg sinn, wien ass de Kleeschen?, die vom Orchestre Philharmonique du Luxembourg im Stadttheater Luxemburg und im Geschichtsmuseum der Stadt Luxemburg aufgeführt wurden. L'eau du crocodile wurde als Performance mit Musik und Tanz anlässlich des Salon du Livre 1998 gegeben.

Literarisch ist Anne Schmitt vor allem mit Bänden mit kurzen Erzählungen in französischer Sprache hervorgetreten, die meist mit Aquarellen und Gouachen von Moritz Ney illustriert sind. Die Texte verbinden Satire, Sozialkritik, Kriminal-, Reise- und Abenteuerroman und enthalten Bilder, die den Bezug zwischen Malerei und Schreiben ausloten. Wirkliche, aber auch imaginäre und virtuelle Reisen, die Verbindungen zwischen Kulturen, v. a. zwischen Orient und Okzident, sind wiederkehrende Themen ihrer Texte, in denen Ungewöhnliches und Übernatürliches neben Alltäglichem zu finden ist. Anne Schmitt schrieb außerdem das Hörspiel Wimps (2000). Manche Texte erschienen in Anthologien, etwa Pays clément dans la fureur des vagues (1993), D'Waasser am Mond (2004), Iwwer Bierg an Dall (2005) oder E Buch am Zuch (2011 und 2016). Schmitts Gedicht Le chant du chat gab die Grundlage für ein Künstlerbuch von Jean Delvaux ab. Eine weitere Katze im Werk der Autorin ist Katerkarlo, der in Je reviens de la plage sowie in 4711 aus der Katzenperspektive über das Leben der Protagonistin berichtet; Katerkarlo, Suzuki und andere namenslose Katzen erscheinen auch regelmäßig als Figuren auf im Band Ratzeputz.

Anne Schmitt ist die Autorin der Biografie Jacques Santer - Portrait intranquille (2005). Als Koautorin arbeitete sie mit an Gemeinschaftswerken, wie Frauen im Theater heute (Hamburg 1998) und Sculptures au Luxembourg (Steinsel 2001). Einzelne Texte wurden ins Ungarische übersetzt, einige Gedichte und Le Spleen des potiches von Claude Pauly vertont. Anne Schmitt war Mitglied des LSV bis zu dessen Auflösung 2016. 2008 nahm sie an der Autorenresidenz im Château du Pont d'Oye in Habay-la-Neuve teil.

Dieser Artikel wurde verfasst von Nicole Sahl Nicole Sahl

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    Cahiers luxembourgeois (Les). revue libre des lettres, des sciences et des arts
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    Galerie. Revue culturelle et pédagogique
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    Lëtzebuerger Land (d') / d'Letzeburger Land / LL. unabhängige Wochenschrift für Politik, Wirtschaft und Kultur
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    Luxemburger Wort / d'Wort / LW
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    Ons Stad. éd. par l'administration communale de la Ville de Luxembourg
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    Tageblatt / Escher Tageblatt = Journal d'Esch. Zeitung fir Lëtzebuerg
    Verwendete Namen
    att
    Anne Schmitt
  • Titel der Zeitschriften
    woxx / Grénge Spoun. déi aner Wochenzeitung = l’autre hebdomadaire
    Verwendete Namen
    Anne Schmitt

Sekundärliteratur

Auszeichnungen

Mitgliedschaft

  • LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1986-2016]
Zitiernachweis:
Sahl, Nicole: Anne Schmitt. Unter: , aktualisiert am 11.03.2020, zuletzt eingesehen am .