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Foto: André Antony


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© Collection CNL

André Antony

Schifflingen

André Antony besuchte nach der Grundschule in Schifflingen die Handwerkerschule in Esch/Alzette. Daran schloss er eine Gesellenprüfung als Polsterer und Dekorateur an. Nach dem Militärdienst trat er 1953 beim Stahlunternehmen ARBED als Akkordarbeiter ein. 1962 wurde er Hüttenpolizist und zwei Jahre später Angestellter in der Buchhaltung. Später wechselte er in eine Abteilung der Datenverarbeitung, wo er bis 1989 in leitender Funktion tätig war.

André Antony debütierte mit der sozialpolitischen Utopie Ignis ultimus, einem Roman, der zwei Jahre später unter dem Titel Am Ende steht der Anfang neu überarbeitet erschien. André Antony, der seit 1953 gewerkschaftlich tätig ist, versteht seine fiktionalen Gesellschaftsentwürfe als Illustration einer neuen politischen und ökonomischen Theorie. Weitere Kurzgeschichten und Erzählungen, die in den Zeitschriften nos cahiers und Schaukelstull veröffentlicht wurden, spielen ebenfalls in der Arbeitswelt und thematisieren u. a. sprachliche und kulturelle Verständigungsprobleme. Für die deutsch-luxemburgische Humoreske Wandlung durch Chlorophyll erhielt André Antony 1999 eine Auszeichnung beim zweiten Luxemburger Literaturpreis für Mehrsprachigkeit. Für den Prosatext La dernière confession erhielt André Antony vom Centre européen pour la promotion des arts et des lettres beim siebten internationalen Literaturwettbewerb den ersten Preis (2002). André Antony war Mitglied des LSV bis zu dessen Auflösung im Jahre 2016.

Dieser Artikel wurde verfasst von Claude D. Conter

Veröffentlichungen

Mitarbeit bei Zeitungen

  • Titel der Zeitschriften
    nos cahiers. Lëtzebuerger Zäitschrëft fir Kultur
    Verwendete Namen
    André Antony

Sekundärliteratur

Auszeichnungen

Mitgliedschaft

  • CEPAL- Centre européen pour la promotion des arts et des lettres
  • LSV - Lëtzebuerger Schrëftstellerverband [1986-2016]
Zitiernachweis:
Conter, Claude D.: André Antony. Unter: , aktualisiert am 25.09.2020, zuletzt eingesehen am .