Wir verwenden essenzielle Cookies, um Ihnen ein besseres Erlebnis auf unserer Website zu gewährleisten. Mehr erfahren

Foto: Suzanne Abid-Wallendorf


Foto:
© Collection CNL

Suzanne Abid-Wallendorf

Suzanne Wallendorf [geb.]
Düdelingen

Suzanne Abid-Wallendorf besuchte die Grundschule in Kayl und die Oberprimärschule im Düdelinger Pensionat. Nach Erlangen des Diploms als Handarbeitslehrerin machte sie ein Praktikum als Näherin an der École normale de jeunes filles der Ursulinenschwestern in Sion (CH). 1955 wurde sie Ordensschwester bei der Congrégation des sœurs de la doctrine chrétienne. Ab 1957 belegte Suzanne Abid-Wallendorf Kurse in der Lehrerinnennormalschule in Luxemburg und unterrichtete ab 1960 Deutsch und Englisch am Pensionat Fieldgen. 1961 studierte sie Wirtschaftswissenschaften am Institut supérieur de commerce in Nancy und schloss als Diplom-Kauffrau ab. Ab 1965 unterrichtete sie Wirtschaftswissenschaften, Buchhaltung, Jura und Wirtschaftsgeografie am Lycée de jeunes filles in Luxemburg. Nach Praktika in mehreren Betrieben lehrte sie bis 1969 am Gymnasium Fieldgen, bevor sie nach Algier zog, wo sie von 1969 bis 1971 einen Assistenzposten an der École supérieure de commerce bekleidete. Dort lernte sie ihren zukünftigen Ehemann, einen irakischen Wissenschaftler, kennen. Sie verließ das Kloster und ließ sich erneut in Luxemburg nieder, wo sie von 1971 bis 1997 Wirtschafts- und Sozialwissenschaften am Lycée technique in Esch-sur-Alzette unterrichtete.

Sowohl in ihrem geistigen und philosophischen Ratgeber Où cherches-tu ta liberté? [1998], den sie selbst ins Deutsche unter dem Titel Freiheit im Strom des Lebens (2000) übersetzte, als auch in ihrer in Romanform geschriebenen Autobiografie Histoire d'amour à deux niveaux thematisiert Suzanne Abid-Wallendorf das gemeinsame Glück, das Bewusstsein der individuellen Freiheit und den Respekt vor dem Anderen in der Gesellschaft. Darin beleuchtet sie den interkulturellen und ökumenischen Dialog aus einer gesellschaftlichen und philosophischen Sicht und unterstreicht die Allgegenwart des Göttlichen im alltäglichen Leben.

Dieser Artikel wurde verfasst von Claude D. Conter

Veröffentlichungen

Zitiernachweis:
Conter, Claude D.: Suzanne Abid-Wallendorf. Unter: , aktualisiert am 25.09.2020, zuletzt eingesehen am .