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Laila Adami

Nevers ()

Als Tochter marokkanischer Einwanderer wuchs Laila Adami in Nevers (F) auf. Von 1994 bis 1998 studierte sie Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Clermont-Ferrand. Nach einem Masterabschluss in Finanzwesen und Betriebsführung lebte sie zunächst in Mainz (D), bevor sie sich im Jahr 2000 in Luxemburg niederließ. Von 2007 bis 2018 war sie Mitglied im Verwaltungsrat der Immigrantenvereinigung ASTI. Von 2012 bis 2016 arbeitete sie als selbstständige Handelsvertreterin. 2020 gründete sie die Vereinigung MaghrebLux CoopEthic.

Laila Adami ist Dichterin. Seit 2008 schreibt sie Gedichte, die sie während der von der Maison des associations in Itzig veranstalteten Soirées littéraires Millesfeuilles vorstellt. 2020 publizierte sie ihren ersten Gedichtband Poison guérisseur. In ihrem Werk befasst sie sich vor dem Hintergrund ihres muslimischen Glaubens mit den Themen Freiheit und Selbstbestimmung, Hoffnung, Liebe und innere Gefühlswelt. Ein Teil der Gedichte sind lyrische Anekdoten, in denen sich die Dichterin mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemen wie Armut, Gewalt, Krieg und Migration sowie mit persönlichen Beziehungen und Konflikten auseinandersetzt. Einige Werke entstanden auf Reisen, etwa nach Italien, Schweden oder Kreta. Der Band 2020. L'éveil des consciences enthält zudem etwa ein Dutzend Gedichte, die zu Beginn der Covid-Krise entstanden und diese Zeit festhalten. Bei Le miroir répond von 2022 handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit der Dichterin Marie-Pierre Antoine. Hierbei dienen Schlagworte aus den Themenkreisen Liebe, Sinnlichkeit und Weiblichkeit als Anregung für Gedichte, die, auf gegenüberliegenden Seiten vorgestellt, zu einem literarischen Gedankenaustausch über Vorstellungen, Gefühle und Werte führen.

Dieser Artikel wurde verfasst von Sandra Schmit

Veröffentlichungen

Zitiernachweis:
Schmit, Sandra: Laila Adami. Unter: , aktualisiert am 20.06.2022, zuletzt eingesehen am .